Fish River Canyon und Naturschutzgebiet Gondwana Desert Collection

Das nächste Etappenziel war der FISH RIVER CANYON im Süden von Namibia, wo wir in der Cañon Lodge übernachteten. Die letzten 117km (ab der Ortschaft Seeheim) war dann bis zur Unterkunft eine reine Schotterpiste. Sowohl diese Hauptstraße, als auch die spätere Pad D601 waren in einem guten Zustand und so erreichten wir die Lodge ohne Probleme.Das nächste Etappenziel war der FISH RIVER CANYON im Süden von Namibia, wo wir in der Cañon Lodge übernachteten. Die letzten 117km (ab der Ortschaft Seeheim) war dann bis zur Unterkunft eine reine Schotterpiste. Sowohl diese Hauptstraße, als auch die spätere Pad D601 waren in einem guten Zustand und so erreichten wir die Lodge ohne Probleme.Auch hier unternahmen wir eine Sundowner-Fahrt.

Noch vor dem Abendessen fuhren durch den Gondwana Cañon Park. Mit 1.120 km² Fläche und durch den ersten Landerwerb 1995 ist dieser Park das größte und älteste Naturschutzgebiet der Gondwana Desert Collection. Obwohl hier Springböcke, Gemsböcke (Oryantilopen), Kuhantilopen und Bergzebras beheimatet sind, konnten wir bis auf nur wenige Springböcke keine weiteren Tiere beobachten. Dafür sahen wir hier etliche Köcherbäume und erlebten einen weiteren herrlichen Sonnenuntergang. Am nächsten Vormittag ging es erst einmal zu einem Aussichtspunkten des Canyons, der mit seiner Länge von 161km und Breite bis zu 27km zwar deutlich kleiner als der Grand Canyon in den USA ist, aber dennoch zu den größeren Canyons der Erde zählt. Die Entstehung begann vor 120 Millionen Jahren, als der südliche Urkontinent Gondwana auseinanderbrach. Dabei hoben sich die Ränder des afrikanischen Bruchstücks und somit stieg das Gefälle des Fischflusses. Vor vielen Millionen Jahren führte der Fluss noch sehr viel Wasser. Dagegen erlebten wir, dass in der Trockenzeit nur sehr wenig Wasser im längsten Fluss Namibias fließt. Da noch Zeit war und wir weitere Eindrücke vom Canyon sammeln wollten, sind wir zu einem zweiten Aussichtspunkt gefahren. Dieser lag ca. 8km vom Haupt Aussichtspunkt entfernt. Unterwegs kreuzten Klippspringer unseren Weg. Auf der Rückfahrt vom zweiten Aussichtspunkt ging dann einem Reifen die Luft aus. Es war die einzige Panne in den knapp drei Wochen. Nach dem Reifenwechsel machten wir uns auf den Weg zur Atlantikküste nach Lüderitz.