Etoscha Nationalpark – Okonjima Lodge

ab Namutoni Rastlager Teerstraße bis zum Eingangstor der Lodge, die restlichen 24 km Sandpiste bis zu den Unterkünften ab Namutoni Rastlager Teerstraße bis zum Eingangstor der Lodge, die restlichen 24 km Sandpiste bis zu den Unterkünften Schon bei der Anmeldung am Eingang wartete eine Überraschung auf uns. Gebucht hatten wir das Maincamp mit Halbpension (154,- € pro Nacht) und untergebracht wurden wir im luxuriösen Bushcamp, welche doppelt so teuer war. Es wurde der krönende Abschluss eines unvergesslichen Urlaubs.

 

OKONJIMA ist die Heimat der AfriCat Foundation, einer Organisation zum Schutz und Wieder-Auswilderung von Leoparden und Geparden. In mehreren großen abgezäunten Reservaten werden Geparden, Leoparden und auch Großwild wie zum Beispiel Oryxantilopen, Elenantilopen sowie Warzenschweine gehalten. Die Antilopen werden nicht zur Beobachtung für die Besucher gehalten, sondern dienen als Nahrung für die Raubkatzen. Die zur Auswilderung vorbereiteten Leoparden und Geparden werden in einem Reservat gehalten und müssen sich ihre Nahrung selber reißen. Noch am selben Nachmittag unternahmen wir eine geführte Jeepsafari ins Reservat der Leoparden, wo sich auch noch zwei Geparden befanden. Obwohl die Leoparden einen Sender trugen dauerte es eine ganze Weile, bis wir ein Weibchen an einem Termitenhügel entdeckten. Als wir nur noch zwei Meter von ihr entfernt waren, zog sie sich auf einen Baum zurück und posierte dort förmlich für uns. Selbst unser Reiseführer konnte nicht widerstehen und holte seine Kamera heraus.

Nach dem Abendessen sind wir zu einer Nachtsafari aufgebrochen und konnten von einem Unterstand Stachelschweine, einen Honigdachs sowie eine kleine Wildkatze beim fressen beobachten. Viel Zeit blieb uns am nächsten Tag nicht, dennoch nahmen wir an einer weiteren Jeep-Tour teil. Diesmal fuhren wir zu den Geparden, diese werden aber im Gegensatz zu den beiden anderen oben erwähnten Geparden nicht ausgewildert. Sie würden in der Wildnis nicht überleben, daher werden sie bis zu ihrem Lebensende hier versorgt.Ein weiteres Ziel dieser Jeep-Tour war die Station von AfriCat, wo wir einiges über die Entstehung bzw. Geschichte der Foundation und ihrer Arbeit erfuhren. Hier waren in einen Gehege Wildhunde untergebracht, die als Welpen von einem Farmer lebendig begraben werden sollten. Ein Tierfreund rettete diese und brachte sie hierher. Okonjima Lodge – Windhoek  /  Entfernung: ca. 65 km ab Eingangstor Teerstraße Gegen Mittag verließen wir Okonjima und fuhren nach Okahandja, wo wir auf einen Handwerker-Markt Souvenirs (Holzschnitzereien) kauften. Bis nach Windhoek waren es dann nur noch 65 km, die wir zurücklegen mussten. Nach einer Nacht im Safari Court Hotel ging nun auch dieser Urlaub zu Ende. Gegen 15.00 Uhr hob der Flieger in Windhoek ab.